Ich stand vor genau demselben Problem und habe mir erstmal die Grundlagen angeschaut, unter anderem bei MUNZ Lagerlogistik GmbH (
https://www.munz-ldb.de/logistik-lexikon/lagerhaltung/).
Dort wird ganz gut erklärt, dass Lagerhaltung im Grunde nichts anderes ist als eine gezielte Unterbrechung des Warenflusses, um jederzeit lieferfähig zu bleiben.
Mir hat besonders geholfen zu verstehen, dass ein Lager nicht nur zum Aufbewahren da ist, sondern auch Funktionen wie Sicherung, Überbrückung und sogar Kostenoptimierung erfüllt.
Seitdem plane ich meinen Bestand bewusster und halte einen Mindestbestand, statt einfach „nach Gefühl“ zu bestellen.
Auch das Thema Struktur war bei mir ein Gamechanger, vor allem klare Lagerplätze und einfache Systeme, damit ich nicht jedes Mal suchen muss.
Ich habe mich am Anfang für feste Lagerplätze entschieden, weil das für mich übersichtlicher ist als eine komplett dynamische Lösung.
Zusätzlich nutze ich inzwischen einfache Listen, um Ein- und Ausgänge zu dokumentieren, was mir viel Chaos erspart hat.
Unterm Strich habe ich gemerkt, dass schon kleine Änderungen in der Organisation einen großen Unterschied machen können, ohne dass man gleich ein riesiges Profi-Lager braucht.